Atemstörungen

Ursachen, Symptome und logopädische Atemtherapie

Behandlung in der Logopädischen Praxis Langer

Atemstörungen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Viele Betroffene berichten über Kurzatmigkeit, eingeschränkte Belastbarkeit oder das Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen. Häufig treten Atemprobleme im Zusammenhang mit Erkrankungen der Lunge, neurologischen Erkrankungen oder nach Operationen im Brustbereich auf.

Neben der medizinischen Behandlung kann eine gezielte Atemtherapie in der Logopädie helfen, die Atemfunktion zu verbessern, die Atemmuskulatur zu stärken und die Atemkoordination zu stabilisieren.

In der Logopädische Praxis Langer bieten wir spezialisierte Therapie bei Atemstörungen und funktionellen Atemproblemen an.

Wie funktioniert die Atmung?

Die Atmung ist ein komplexer Vorgang, bei dem Lunge, Zwerchfell, Atemmuskulatur und Nervensystem eng zusammenarbeiten.

Beim Einatmen:

  • senkt sich das Zwerchfell

  • der Brustkorb erweitert sich

  • Luft strömt in die Lungen

Beim Ausatmen:

  • entspannt sich das Zwerchfell

  • die Luft wird aus den Lungen herausgeführt

Ein gesunder Erwachsener atmet in Ruhe etwa 12 bis 16 Mal pro Minute. Dabei ist die Atmung normalerweise ruhig, rhythmisch und überwiegend nasal.

Ist dieses Zusammenspiel gestört, kann es zu Atemstörungen kommen.

Symptome von Atemstörungen

Atemprobleme können sich auf unterschiedliche Weise äußern.

Typische Symptome sind:

  • Kurzatmigkeit oder Atemnot

  • das Gefühl, nicht tief genug einatmen zu können

  • flache oder schnelle Atmung

  • Erschöpfung beim Sprechen

  • häufiges Seufzen oder Gähnen

  • Druck- oder Engegefühl im Brustbereich

  • eingeschränkte körperliche Belastbarkeit

Bei manchen Betroffenen treten Atembeschwerden besonders beim Sprechen oder bei längeren Gesprächen auf.

Häufige Ursachen von Atemstörungen

Atemprobleme können viele verschiedene Ursachen haben. Besonders häufig treten sie im Zusammenhang mit Lungenerkrankungen, viralen Infektionen, neurologischen Erkrankungen oder nach Operationen auf.

Atemstörungen nach Long Covid

Viele Menschen entwickeln nach einer Long COVID-Erkrankung anhaltende Atemprobleme.

Typische Beschwerden sind:

  • Kurzatmigkeit

  • reduzierte Belastbarkeit

  • unregelmäßige Atemmuster

  • schnelle Ermüdung beim Sprechen

Hier kann eine gezielte Atemtherapie helfen, Atemrhythmus und Atemökonomie zu verbessern.

Atemstörungen bei Lungenerkrankungen

Chronische Erkrankungen der Atemwege können ebenfalls Atemprobleme verursachen.

Häufige Beispiele sind:

  • Asthma bronchiale

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Bei diesen Erkrankungen kommt es zu Verengungen der Atemwege oder einer eingeschränkten Lungenfunktion, wodurch das Atmen erschwert wird.

Atemprobleme nach Operationen an der Lunge

Auch nach chirurgischen Eingriffen im Brustbereich können Atemstörungen auftreten, beispielsweise nach:

  • Lungenoperationen

  • Tumoroperationen

  • Eingriffen am Brustkorb

Solche Operationen können zu veränderter Atemmechanik, eingeschränkter Lungenkapazität oder Schonatmungführen.

Atemstörungen bei neurologischen Erkrankungen

Neurologische Erkrankungen können die Steuerung der Atemmuskulatur beeinträchtigen.

Beispiele hierfür sind:

  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

  • Multiple Sklerose

Bei diesen Erkrankungen kann die Muskelkraft der Atemmuskulatur abnehmen, wodurch Atmung und Sprechen erschwert werden.

Folgen unbehandelter Atemstörungen

Wenn Atemprobleme länger bestehen, kann dies zu verschiedenen Beschwerden führen:

  • reduzierte körperliche Belastbarkeit

  • schnelle Erschöpfung beim Sprechen

  • erhöhte Atemarbeit

  • Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich

  • eingeschränkte Lebensqualität

Eine gezielte Atemtherapie kann helfen, die Atmung zu regulieren und den Körper zu entlasten.

Logopädische Atemtherapie

In der Logopädie wird die Atmung häufig im Zusammenhang mit Sprechen, Stimme und Schlucken behandelt.

In der Logopädische Praxis Langer umfasst die Atemtherapie unter anderem:

  • Training der Zwerchfellatmung

  • Verbesserung der Atemökonomie

  • Übungen zur Kräftigung der Atemmuskulatur

  • Koordination von Atmung und Sprechen

  • Strategien zur Atemregulation bei Belastung

Die Therapie wird individuell an die Ursache der Atemstörung und die körperliche Belastbarkeit angepasst.

Ziele der Atemtherapie

Die logopädische Behandlung verfolgt mehrere wichtige Ziele:

  • Verbesserung der Atemfunktion

  • effizientere Nutzung der Atemmuskulatur

  • bessere Koordination von Atmung und Stimme

  • Reduktion von Atemnot und Erschöpfung

  • Steigerung der Lebensqualität

✔ Beratung und Therapie bei Atemstörungen

Wenn Sie unter Atemproblemen leiden oder Schwierigkeiten beim Sprechen durch eingeschränkte Atmung haben, kann eine gezielte Therapie helfen.

Die Logopädische Praxis Langer bietet Diagnostik, Beratung und Therapie bei Atemstörungen, Stimmproblemen und funktionellen Atembeschwerden.